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Verfahrensbeschreibungen

Leistungen

Führungszeugnis (einfach) beantragen

Ein Führungszeugnis gibt Auskunft darüber, ob die in ihm bezeichnete Person vorbestraft ist oder nicht.

Es gibt zwei Arten von Führungszeugnissen:

  • das Privatführungszeugnis (N) für private Zwecke, z.B. zur Vorlage beim Arbeitgeber, und
  • das Behördenführungszeugnis (O) zur Vorlage bei einer deutschen Behörde, z.B. im Zusammenhang mit der Beantragung einer Fahrerlaubnis

Der Inhalt eines Führungszeugnisses stammt aus dem Bundeszentralregister.
Das Bundeszentralregister enthält beispielsweise

  • strafgerichtliche Verurteilungen,
  • bestimmte Entscheidungen von Verwaltungsbehörden und Gerichten oder 
  • gerichtliche Entscheidungen und Verfügungen einer Strafverfolgungsbehörde, durch die ein Strafverfahren wegen erwiesener oder nicht auszuschließender Schuldunfähigkeit ohne Verurteilung abgeschlossen worden ist.

Es werden aber nicht alle Eintragungen im Bundeszentralregister in das Führungszeugnis aufgenommen.

Den Inhalt von Führungszeugnissen bestimmt § 32 Bundeszentralregistergesetz (BZRG).
Vor allem bei Privatführungszeugnissen sind zahlreiche Eintragungen von der Aufnahme ausgenommen. So finden sich etwa Verurteilungen zu einer Geldstrafe von nicht mehr als 90 Tagessätzen oder einer Freiheitsstrafe von nicht mehr als drei Monaten dann nicht in einem Privatführungszeugnis wieder, wenn ihnen keine Sexualstraftat nach den §§ 174 bis 180 oder 182 des Strafgesetzbuches zu Grunde lag und im Register keine weitere Strafe eingetragen ist.

Darüber hinaus regeln die §§ 33, 34 BZRG, dass Verurteilungen nach Ablauf einer bestimmten Frist nicht mehr in ein Führungszeugnis aufgenommmen werden, wenn keine Ausnahme nach § 33 Absatz 2 BZRG vorliegt.

Enthält das Bundeszentralregister keine für das Führungszeugnis relevanten Daten, steht im Führungszeugnis "Inhalt: keine Eintragung". Die betreffende Person darf sich dann als nicht vorbestraft bezeichnen.

Beantragt eine Person, die (auch) die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der EU besitzt, ein Führungszeugnis, wird automatisch ein Europäisches Führungszeugnis ausgestellt, welches auch die Mitteilung über Eintragungen im Strafregister des Herkunftsmitgliedstaates enthält, wenn dieser eine Übermittlung nach seinem Recht vorsieht.
Entsprechendes gilt bei britischen Staatsangehörigen aufgrund des zwischen der EU und Großbritannien ausgehandelten Handels- und Kooperationsabkommens.

Onlineantrag und Formulare

Zuständige Stelle

die Meldebehörde, die für den Wohnort der antragstellenden Person zuständig ist

Liegt der Wohnort der antragstellenden Person nicht in der Bundesrepublik Deutschland, so kann er sich direkt an das Bundesamt für Justiz wenden.

Bürgerbüro [Gemeinde Maulburg]

Persönlicher Kontakt

Frau Petra Brüderle
Telefon 07622 3991 26
Fax 07622 3991 27
Öffnungszeiten
Allgemeine Sprechzeit
Mo 14:00 - 16:00 Uhr
Di 08:00 - 12:30 Uhr
Mi 08:00 - 12:30 und 14:00 - 18:00 Uhr
Do 08:00 - 12:30 Uhr
Fr 08:00 - 12:30 Uhr
Gebäude Rathaus
Raum Bürgerbüro
Aufgaben
  • Meldewesen(An-,Ab-,Ummeldungen)
  • Antrag auf Polizeiliche Führungszeugnisse
  • Ausweis- und Passangelegenheiten
  • Ausländerangelegenheiten
  • Auszug aus dem Gewerbezentralregister
  • Fundsachen
  • Gaststättenrechtliche Gestattungen
  • Gemeindliche Grillstellen( Anmeldung auf der Friedenshöhe und Holzmacherhütte)
  • Redaktion Mitteilungsblatt
  • Sozialleistungen (Antragstellung)
  • Schwerbehindertenausweise (Ausgabe/Verlängerung und Ausgabe von Anträgen)
  • Führerscheinumtausch (Antragstellung)
  • Gewerbe ( An-, Ab-, Ummeldungen)
  • Hunde (An- und Abmeldungen)
  • Wahlen (Briefwahl, Wählerverzeichnis)
  • Ausgabe von Formularen
  • Informationsbroschüren, Fahrpläne
  • Landesfamilienpass

Erreichbar Dienstag und Freitag Vormittag, Mitwoch und Donnerstag den ganzen Tag

Frau Brigitte Reich
Telefon 07622 3991 28
Fax 07622 3991 27
Gebäude Rathaus
Raum Bürgerbüro
Aufgaben
  • Meldewesen(An-,Ab-,Ummeldungen)
  • Antrag auf Polizeiliche Führungszeugnisse
  • Ausweis- und Passangelegenheiten
  • Ausländerangelegenheiten
  • Auszug aus dem Gewerbezentralregister
  • Fundsachen
  • Gaststättenrechtliche Gestattungen
  • Gemeindliche Grillstellen( Anmeldung auf der Friedenshöhe und Holzmacherhütte)
  • Redaktion Mitteilungsblatt
  • Sozialleistungen (Antragstellung)
  • Schwerbehindertenausweise (Ausgabe/Verlängerung und Ausgabe von Anträgen)
  • Führerscheinumtausch (Antragstellung)
  • Gewerbe ( An-, Ab-, Ummeldungen)
  • Hunde (An- und Abmeldungen)
  • Wahlen (Briefwahl, Wählerverzeichnis)
  • Ausgabe von Formularen
  • Informationsbroschüren, Fahrpläne
  • Landesfamilienpass

Erreichbar Montag und Mittwoch den ganzen Tag, Dienstag und Donnestag Vormittags

Frau Marina Semerenko
Gebäude Rathaus
Raum Bürgerbüro

Erreichbar Montag und Dienstag Nachmittag und Freitag Vormittag

Leistungsdetails

Voraussetzungen

Mindestalter: 14 Jahre

Verfahrensablauf

Sie können den Antrag stellen:

  • persönlich bei der Meldebehörde Ihres Wohnortes (Bürgerbüro) gegen Vorlage Ihres gültigen Personalausweises oder Reisepasses
  • schriftlich bei der Meldebehörde Ihres Wohnortes unter Nennung Ihrer Personaldaten (Geburtstag, Geburtsname, eventuell abweichender Familienname, Vorname/n, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, Anschrift). In diesem Fall muss die Unterschrift auf dem Antragsschreiben amtlich oder öffentlich beglaubigt sein. Wenn nicht schon aus der Beglaubigung der Unterschrift ersichtlich, muss die Richtigkeit der Daten nachgewiesen werden. Es wird empfohlen, sich - auch wegen der Gebührenbegleichung - vor der schriftlichen Antragstellung mit der zuständigen Meldebehörde in Verbindung zu setzen.
  1. Ihren elektronischen Personalausweis oder Ihren elektronischen Aufenthaltstitel jeweils mit freigeschalteter Online-Ausweisfunktion
  2. Ihre 6-stellige PIN
  3. ein geeignetes Smartphone oder ein Kartenlesegerät, um sich online auszuweisen
  4. eine Software für die sichere Verbindung zwischen Ihrem Ausweis und Ihrem Computer, wie z.B. die kostenlose AusweisApp2
  5. gegebenenfalls ein digitales Erfassungsgerät wie Scanner oder Digitalkamera, damit Sie Nachweise hochladen können 

Für jede Form der Antragstellung gilt:
Den Antrag kann auch eine gesetzliche Vertretung, z.B. die Eltern für ihr minderjähriges Kind, stellen. Dagegen ist es nicht möglich, eine andere Person zur Antragstellung zu bevollmächtigen.

Bei der Antragstellung müssen Sie angeben, ob Sie das Zeugnis für private Zwecke (N) oder zur Vorlage bei einer Behörde (O) benötigen.

Wenn Sie das Zeugnis für private Zwecke benötigen, erhalten Sie es mit der Post direkt vom Bundesamt für Justiz.

Ein Zeugnis zur Vorlage bei einer Behörde wird direkt an diese geschickt.
Geben Sie daher bei der Antragstellung die Anschrift der Behörde und möglichst auch das Aktenzeichen an.
Sie können beantragen, dass Sie das Behördenführungszeugnis vorher einsehen möchten.
Es wird dann erst an ein von Ihnen genanntes Amtsgericht übersandt, falls es Eintragungen enthält.
Dort können Sie es einsehen. Anschließend leitet das Amtsgericht das Führungszeugnis an die Behörde weiter.
Sie können der Weitergabe aber auch widersprechen. Dann wird das Führungszeugnis vernichtet.

Fristen

für die Antragstellung: keine

Erforderliche Unterlagen

keine

Kosten

in der Regel: EUR 13,00

Ausnahmen können Sie dem Merkblatt zur Erhebung von Gebühren für das Führungszeugnis des Bundesamtes für Justiz entnehmen. Sie können es auf der Homepage des Bundesamtes für Justiz abrufen.

Bearbeitungsdauer

etwa 1 bis 2 Wochen

Die Ausstellung eines Europäischen Führungszeugnisses erfordert typischerweise eine längere Bearbeitungszeit, da zunächst der Herkunftsmitgliedstaat um Auskunft aus dem dortigen Strafregister ersucht werden muss.

Hinweise

Auf den Internetseiten des Bundesamtes für Justiz finden Sie weitergehende, umfangreiche Informationen zum Führungszeugnis und zum Bundeszentralregister.
Dort finden Sie auch die häufigsten Fragen und die Antworten.

Behörden können Führungszeugnisse über bestimmte Personen auch ohne deren Mitwirkung erhalten, wenn sie diese zur Erledigung ihrer hoheitlichen Aufgaben benötigen.
Voraussetzung ist, dass die Aufforderung an die betroffene Person, ein Führungszeugnis vorzulegen, nicht sachgemäß oder zuvor erfolglos geblieben ist. Die betroffene Person hat gegenüber der Behörde einen Anspruch auf Einsicht in das Führungszeugnis.

Freigabevermerk

08.06.2022 Justizministerium Baden-Württemberg

Veranstaltungen

Bankverbindungen

Sparkasse Wiesental:

IBAN: DE65 6835 1557 0003 001229
BIC: SOLA DE S1SFH
BLZ: 68351557
Kto.Nr.: 3001229

Volksbank Dreiländereck:

IBAN: DE29 6839 0000 0070 2035 10
BIC:  VOLODE66
BLZ: 68390000
Kto.Nr.: 70203510

Postbank Karlsruhe:

IBAN: DE95 6601 0075 0009 893751
BIC: PBNK DE FF
BLZ: 66010075
Kto.Nr.: 9893751

Web-Postfach

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